So funktioniert es
- 1Minuten, Punkte und Würfe eintragen; Feldwürfe enthalten die Dreier.
- 2Rebounds, Assists, Steals, Blocks, Ballverluste und Fouls ergänzen.
- 3Gezogene Fouls und geblockte eigene Würfe eingeben (für PIR nötig).
- 4PIR, Game Score, Quoten und Werte pro 36 Minuten werden sofort berechnet.
So wird PIR berechnet
PIR (Performance Index Rating) ist der Effizienzwert von EuroLeague und EuroCup, der in vielen europäischen Ligen als „Effizienz“ geführt wird: (Punkte + Rebounds + Assists + Steals + Blocks + gezogene Fouls) − (Fehlwürfe aus dem Feld + Fehlwürfe von der Linie + Ballverluste + geblockte Würfe + begangene Fouls). Der Beispielspieler – 24 Punkte in 32 Minuten, 9/17 aus dem Feld, 3/7 Dreier, 3/4 Freiwürfe, 8 Rebounds, 5 Assists, 2 Steals, 1 Block, 3 Ballverluste, 2 Fouls, 4 gezogene Fouls, 1 geblockter Wurf – kommt auf PIR 29. Die EuroLeague kürt ihren MVP des Spieltags weiterhin (2026) nach PIR.
TS%, eFG% und Game Score
eFG% = (Feldtreffer + 0,5 × Dreiertreffer) ÷ Feldwürfe und wertet den Dreier mit dem 1,5-Fachen. TS% = Punkte ÷ (2 × (Feldwürfe + 0,44 × Freiwürfe)) bezieht Freiwürfe ein und ist das umfassendste Trefferquoten-Maß. Im Beispiel: eFG% 61,8 %, TS% 64,0 %. Der Game Score von John Hollinger lautet: Punkte + 0,4 × Treffer − 0,7 × Würfe − 0,4 × verworfene Freiwürfe + 0,7 × Off.-Rebounds + 0,3 × Def.-Rebounds + Steals + 0,7 × Assists + 0,7 × Blocks − 0,4 × Fouls − Ballverluste. Im Beispiel 20,9; 10 gilt als durchschnittlich, 40 als herausragend.
Welcher Wert wofür?
PIR gewichtet jede Aktion gleich und bevorzugt so reboundstarke Center, die Fouls ziehen; der Game Score belohnt effizientes Scoring stärker. Werte pro 36 Minuten helfen beim Vergleich von Bank- und Startspielern, schwanken bei sehr kurzen Einsätzen aber stark. Wer im Verein oder in der Schul-AG Statistik führt, sollte gezogene Fouls und geblockte Würfe mitschreiben – dann lässt sich PIR exakt berechnen.
Häufige Fragen
Wie berechnet man die Effizienz im Basketball?
Mit der PIR-Formel der EuroLeague: Punkte, Rebounds, Assists, Steals, Blocks und gezogene Fouls addieren, Fehlwürfe, verworfene Freiwürfe, Ballverluste, geblockte Würfe und Fouls abziehen.
Was ist der Unterschied zwischen TS% und eFG%?
eFG% betrachtet nur Feldwürfe und gewichtet Dreier stärker. TS% bezieht zusätzlich Freiwürfe ein – Spieler, die oft an die Linie gehen, haben deshalb eine höhere TS%.
Was ist eine gute True-Shooting-Quote?
In Profiligen liegt der Schnitt meist bei 55–58 %; über 60 % gilt als sehr effizient. Das schwankt je nach Liga und Saison.
Ist PIR dasselbe wie die NBA-Effizienz (EFF)?
Nein. EFF berücksichtigt weder gezogene noch begangene Fouls noch geblockte Würfe; PIR enthält alle drei.
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